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LfM-Direktor spricht von „Fake“ und „Täuschung“

Schneider verurteilt Übernahme von ″schlüsselfertigen Beiträgen″

Es freut uns sehr, dass auch ein Direktor einer Landesmedienanstalt ähnlich deutliche Worte gefunden hat wie FAIR RADIO. Radiobeiträge, die „schlüsselfertig von Dritten angeliefert werden“ sind als „Fake und Täuschung“ zu werten, sagte Norbert Schneider, der Direktor der Landesmedienanstalt NRW, beim Medien Dialog NRW 2008. Erfreulich.

Jetzt müssten die „Faker“ nur noch konsequent beim Namen genannt werden, findet FAIR RADIO. Denn die moralische Verurteilung solcher Praktiken ist das eine, die Aufklärung der Hörer das andere.

FAIR RADIO ist der Ansicht:
Wenn ein Sender PR-Beiträge als selbstgemachten Journalismus im redaktionellen Teil seines Programms einsetzt und ungekennzeichnet sendet, dann hat der Hörer ein Recht, das zu erfahren.

Verstöße dürfen nicht hinter verschlossenen Türen beraten und dann mit einer nicht-öffentlichen Rüge beendet werden.

Nachgewiesene Verstöße sollten vielmehr einsehbar und nachzulesen sein, ebenso wie die Reaktionen der jeweiligen Sender.

Analog zum Verbraucherinformationsgesetz bräuchte es also vielleicht auch ein Hörerinformationsgesetz.

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