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Archiv für Januar, 2012

Wer gut ausbildet, steht als Privatradio besser da.

Erstellt von Udo Seiwert-Fauti am 12. Januar 2012

Radiosiegel” für Privatradios – Bilanz und Vorschau nach der Premiere 2011

In dieser Woche hat der Arbeitskreis “Radiosiegel”, zu dem fair radio als Gründungsmitglied gehört, in Frankfurt Bilanz gezogen und umfassende Neuerungen beschlossen:

  1. 2012 werden die “Radiosiegel”-Preisträger während der “Frankfurter Hörfunkgespräche” geehrt. In einem neuen und besser passenden Rahmen.
  2.  

  3. Die beiden Landesmedienanstalten Hessen und Baden-Württemberg sind jetzt aktive Teilnehmer im Arbeitskreis, der den Wettbewerb um das “Radiosiegel” auch 2012 organisieren wird. Dies verleiht dem Radiosiegel, mit dem Privat-Sender für ihre gute/sehr gute Ausbildung von Volontären ausgezeichnet werden, ein neues Gewicht. Weitere Landesmedienanstalten werden in den nächsten Monaten informiert und sollen für das Vorhaben 2012 involviert werden. Das Radiosiegel soll dadurch noch attraktiver für Privatsender werden.
  4.  

  5. Aktuell ist die Arbeitsgruppe “Radiosiegel” dabei, noch klarer zu formulieren, was die Anforderungen für den Wettbewerb sind. Es geht darum, möglichst viele Privatsender davon zu überzeugen, dass das Radiosiegel ein Markenzeichen ist, mit sich aich für den eigenen Sender werben lässt. Das “radiosiegel” sol leine Aushänge-Schild werden.
  6.  

  7. Für 2012 wird die “Radiosiegel”-Jury neu zusammengesetzt und wahrscheinlich auf 3 Mitglieder begrenzt
  8.  

  9. Das grundlegende “Radiosiegel”-Konzept wird indes beibebalten: Auch 2012 haben Volontäre die Möglichkeit ihre Sender für das Siegel vorzuschlagen. Radioprofis besuchen dann die fürs Siegel infrage kommenden Sender, um anhand des öffentlichen Kriterienkataloges  die Sender zu überprüfen. Diese Bewertung und die Meinungen  der “Volos”  fließen dann in die Entscheidung der Jury ein.
  10.  

  11. Die Medienethik soll noch stärkeres Gewicht bekommen. Sie wird um eine Bewertungskategorie “Urheber- und Persönlichkeitsrecht” erweitert. Das haben die  Landesmedienastalten vorgeschlagen.
  12.  

Weitere aktuelle Infos – auch über die Preisträger 2011: Radio Erft, Radio RST und Radio Wuppertal -  gibt es direkt beim “Radiosiegel“.

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“Liebe Radiomacher, traut Euch mal anders zu sein….

Erstellt von Udo Seiwert-Fauti am 3. Januar 2012

Radio: Mehr als "RhabarberRhabarber"?

Was junge Studenten und angehende Journalisten vom Radio erwarten.
Überraschende Antworten aus einem fair radio-Seminar.

Die gängigen Ansichten und Überzeugungen sind bekannt:

Junge bzw. jugendliche Hörer wollen im Radio nur Musik und möglichst wenig Informationen, sie können nicht länger als längstens “1 Minute Wort” zuhören und Radio ist natürlich nur ein Nebenbei-Hör-Medium.
Belegt werden diese Ansichten oft durch Statistiken und angebliche “Hautnah-am-Hörer-dran-Umfragen” der Medienforscher. Das vor diesem Hintergrund ein Radio nur ein “Formatradio” sein kann, ist doch wohl logisch, oder ?
 

Doch wer mit diesen Ansichten im Kopf auf die “harte Realität” trifft, beginnt sich zu wundern. Denn offensichtlich klaffen zwischen den Funkhausansichten und den Ansichten der jungen HörerInnen Welten.
Was die Radioplaner denken und meinen steht in Gegensatz zu dem, was ich z.B. während meiner Vorlesungen zu den Themen “Medienethik und Journalismus” an der srh Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw von den jungen StudentInnen zwischen 23 und 28 Jahren zu hören bekomme habe.

Ich habe die StudentInnen der Hochschule in Calw deshalb gebeten, ihre Forderungen an ein aktuelles Radio zu formulieren. Den Anfang machen Helma Hansmann und Susanne Renschler:
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