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Zum Jahreswechsel: Danke und Bitte.

2015 ahead. fair radio hält Spur.

2014 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für fair radio.
Weitere Helfer und Spender sind erwünscht.

Wir haben so viele aktive Helfer im Team wie nie.

Wir haben neue Unterzeichner des Tutzinger Appells gewonnen.

Wir hatten auch in diesem Jahr viele Seminar- und Medien-Anfragen.

Und wir haben zum ersten Mal erreicht, dass ein Sender offiziell seinen Betrug zugeben musste.

Die Highlights 2014:

89.0 RTL musste Betrug beim Gewinnspiel „Tankwahnsinn“ on air zugeben

Auf Anordnung der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt musste der Sender 89.0 RTL seinen Gewinnspielbetrug öffentlich im eigenen Programm bekannt geben. fair radio hatte das Gewinnspiel noch während es lief dokumentiert und die fragwürdige Präsentation kritisiert. Das Medienmagazin ZAPP hat den Sender, auch als Konsequenz unserer Arbeit, zum „Knalltütensender der Woche“ erkoren. Das Ergebnis einer Umfrage zu dieser Aktion hat uns in unserer Arbeit bestätigt – Betrug muss auch im Radio öffentlich kritisiert werden!

Wir sind Weltmeister im Fußball – oder doch in Geografie!?

Die WM ist immer ein großes Medienspektakel. Dass dabei die Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Hörern leiden kann, haben wir in diesem Jahr bewiesen. Unter anderem radio NRW und die Sender 104.6 RTL und 105’5 Spreeradio, haben zu den Spielen einen Live-Reporter aus den Stadien in Brasillien anmoderiert – die saßen aber in einem Studio in Oberhausen vor einem Fernseher, wie uns eine Sprecherin von radio NRW bestätigt hat. Immerhin: 104.6 RTL hat nach unserem Artikel nicht mehr mit den Worten „live aus den Stadion“ berichtet.

Kritik am Deutschen Radiopreis

Zwei Nominierte des Deutschen Radiopreises 2014 mussten wir beanstanden: Wolfgang Leikermoser und Kristian Thees. Beide sind fair radio schon negativ aufgefallen, ob es fragwürdige Gewinnspiele oder vorgegaukelte Live-Sendungen waren. Wir haben gegenüber der Jury des Deutschen Radiopreises unsere Bedenken geäußert. Der Juryvorsitzende Torsten Zarges findet, dass z.B. die Arbeit mit gescripteten Interviews „durchaus sinnvoll sein kann“. Schade, finden wir nicht.

fair radio-Unterstützer als Experten gefragt

Unsere Expertise war dieses Jahr erneut  mehrfach bei Radiotagungen sowie in den Medien gefragt. In unseren Medienethik-Seminaren an der Hörfunkschule Frankfurt/Main und am Institut für Musikjournalismus in Karlsruhe, haben wir auch von jungen Radiomachern Zuspruch erhalten. Wenn alle Nachwuchs-Hörfunker weiter so diskutieren, bekommen wir vielleicht wirklich ein fair radio.

In diesem Sinne:
Ihnen und uns ein inspirierendes, anregendes und vielversprechend faires 2015.
Bleiben Sie uns gewogen.

Oder machen Sie mit!

Über Mitarbeit und Spenden freuen wir uns.
(IBAN: DE96523600590000005932 / BIC: GENODEF1KBW)

Ihr fair radio-Team

 

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